SPD wird APO

Der Peer ist auf einem guten Weg

Wenn die SPD weiterhin jede Woche 2 Prozent verliert, haben wir nach der Bundestagswahl endlich wieder das, was sich vor gut 40 Jahren viele gewünscht haben: eine außerparlamentarische Opposition (APO). Dann geht Peer Steinbrück als Ap-Opa in die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ein. Auf jeden Fall ist er auf einem guten Weg. Die SPD bekommt noch 23 Prozent. 

Wie weiland Gerd kann der Peer ab Oktober 2013 als parlamentarischer Oppositioneller an so manchem schmiedeeisernen Tor rütteln. Allerdings wird er nicht "Ich will hier rein" rufen, sondern so manchem Manager entgegen: "Ich will dein Gehalt." Die SPD wird ihn sicherlich nicht festhalten.

Sollte dem Peer wider Erwarten kein Tor geöffnet werden, kann er sich immer noch für viel Geld als Talkshow-Gast verdingen, der immer wieder erklärt, wie er eine 150 Jahre alte Partei daran gehindert hat, noch älter zu werden. Zumindest parlamentarisch hätte er erfolgreich etwas gegen den demographischen Wandel getan.

Willy Brandt allerdings würde sich geirrt haben. Der vermutete als Kanzler, dass die SPD in einen 30-Prozent-Turm gesperrt wird, wenn die Jungsozialisten (Jusos) weiter so aufmüpfig bleiben. Weiß heute auch keiner mehr: Die Jusos hat es wirklich einmal gegeben. Einfach mal den Gerd fragen...




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