Bella rät die

Spielzüge auch bei der WM in Brasilien

Schon bei der Europameisterschaft vor sechs Jahren ist der ZDF-Reporter Béla Réthy laut "Spiegel online" "kommentatorisch nicht ganz auf Ballhöhe" gewesen. Doch beim Spiel Deutschland gegen die Türkei hatte er Glück. Minutenlang gab es keine Bilder von der Begegnung. Dann kamen die Bilder wieder. Das war leider auch bei Spielen so, die er danach kommentierte, als sei er in einem anderen Stadion.

Eine typische Reportage von Bella rät die Spielzüge hört sich so an: "Der Schiedsrichter pfeift das Spiel an, die deutsche Mannschaft spielt ganz in Weiß, Algerien ganz in Grün. Der Rasen ist ebenfalls in einem hervorragenden Zustand, wo schlägt Schweinsteiger denn den Ball hin, Müller erläuft diesen genialen Pass und flankt in den Strafraum, doch dort steht kein deutscher Spieler, Kopfball Özil, da war mehr drin, das hätte doch Elfmeter geben müssen, ein algerischer Spieler war mit der Hand am Ball, jetzt sehe ich, das war der Torwart, der darf das, deswegen müsste es eigentlich Ecke geben, der Schiedsrichter entscheidet auf Einwurf, das möchte ich noch einmal in der Wiederholung sehen, was für ein brutales Foul, der algerische Spieler kommt von vorn, nimmt Lahm den Ball ab, dafür kann man auch schon einmal Gelb zeigen, der Schiedsrichter ist übrigens mit der Torlinientechnik sehr zufrieden, der Ball ist noch kein einziges Mal im deutschen Strafraum gewesen, puh, das war knapp, der Schuss aus neun Metern Entfernung verfehlt knapp das Tor von Manuel Neuer, der schlägt den Ball weit nach vorn, einfach Weltklasse, wie schnell der die Situation erkennt und immer genau weiß, was er tun muss, um die deutsche Elf zurück ins Spiel zu bringen, die algerische Mannschaft hat weiter keine Probleme mit den deutschen Angriffsbemühungen, die Algerier machen schon im Mittelfeld die Räume dicht, sie spielen in der Defensive ein 5-3-2-1-System, wie Portugal, als sie nur noch zehn Spieler auf dem Platz hatten und mit 4 : 0 verloren, eine deutsche Elf hat auch noch nie gegen Algerien gewonnen, bis auf die DDR, die deutsche Mannschaft spielt viel zu selten diagonal vertikal, man ist der schnell, da kommt Mertesacker nicht mit, jedenfalls nicht beim Tempo, sonst schon, die deutsche Elf spielt heute mit vier Innenverteidigern, die wissen nie so genau, was von außen kommt. Halbzeit. 15 Minuten kein Fußball, wir schalten um zu den "heute"-Nachrichten."

Warten auf den Bildausfall...



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