Jürgen Rück-Tritt-in

Was macht eigentlich der Spitzenkandidat der Grünen?

Soeben habe ich eine Mail von der CDU bekommen. Angela Merkel bittet mich um meine Erst- und meine Zweitstimme. Die könnte von mir allenfalls eine Tritt-Stimme bekommen. Und wo ist eigentlich Jürgen Rück-Tritt-in geblieben? Den Umfragen-Niedergang der Grünen muss zurzeit immer Katrin Göring-Eckardt erklären. Der selbstverständlich nichts damit zu tun hat, dass Rück-Tritt-in die Öffentlichkeit getäuscht hat. Erst erinnert er sich nicht, was er 1981 presserechtlich in Göttingen verantwortet hat, nun schweigt er zu 1989. Gewählt wird der doch nur noch von der Grünen Jugend (weiblich, ledig, jung), die ihre Vagina vor dem Spiegel betrachtet, bis wieder einmal alle Discos geschlossen sind.

Die FDP ist derweil völlig verklebt. Auf jedem Plakat heftet sie ihre Direktkandidaten ab und fleht um Zweitstimmen. Wenn aber schon die Kandidaten, die in den Wahlkreisen um Stimmen werben, nichts mehr taugen, warum sollte man dann glauben, dass die Liste etwas hergibt?

Was Umfragen hergeben, weiß man auch schon seit einigen Jahren. Nichts mehr. Früher hat Allensbach noch eine Woche vor der Wahl das vorläufige amtliche Endergebnis ermittelt, heute forschen sich sechs Institute in die Demoskopen-Irre und verdienen damit viel Geld, das von den Notenbanken immer schneller gedruckt wird. Die derzeitge Inflationsrate für die schwarz-gelbe Koalition liegt bei 45 Prozent, die von Rot-Rot-Grün ebenfalls. Für die Meinungsforschungsinstitute ist mittlerweile überall Griechenland.

Aus Russland meldet sich derweil Gerhard Schröder und gibt Gas: "Wer nicht wählt, lässt andere entscheiden" und der lupenreine Demokrat Helmut Kohl stimmt zu. Zum Nachtisch gibt es Putin in Syrien...

Kommentare

  1. ist schon ein witz-duo...aber Schändung von kindern soll man ja aus dem Wahlkampf raushalten. klingt schon sehr katholisch.

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  2. jetzt ist er endlich ein Jürgen rück-tritt-in...

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